Die Ankunft und wie es weiterging

01.09.2009, 04:30 Uhr in Deutschland, Hotel – Nach einer schlecht geschlafenen Nacht (das Hotel ist sehr hellhörig) mach ich mich für den Abflug fertig. Und ab geht’s:

05:15 Uhr, Check-In – Ankunft an den überfüllten Schaltern. Zwar habe ich eine der letzten Maschinen die startet, aber so langsam darf man nervös werden. Es ist doch arg voll, weil halb Deutschland quer durch Europa reisen möchte. Erstaunlicherweise ist auch unser Flug bis auf einige wenige Plätze ausgebucht.
Außerdem hatte ich geschätzt dass ich noch für „Übergepäck“ zahlen muss. Neben ausgeklügelten Gewichtsverteilungsstrategien, half wohl auch etwas die Dame am Schalter mit, sodass mir Zusatzkosten erspart blieben.

05:50 Uhr, Sicherheitscheck – Bei mir hat nichts gepiept; zur Belohnung gibt’s nen warmen Kakao.

06:25 Uhr, Boarding Time – Auf geht’s, ab geht’s, oder auch nicht. Erst müssen die Schäfchen zusammen- und übers Rollfeld getrieben werden.

06:45 Uhr, Abflug – Geht doch! Auf wiedersehen Deutschland!

09:00 Uhr, Ankunft – Nach mehreren Werbe- und Verkaufsdarstellungen der Crew haben wir „Santiago de Compostela“ 15 Min. schneller erreicht als geplant. Bleifuß sei dank…

09:15 Uhr, Bus – Dank der geringen Größe des Flughafens hab ich es relativ schnell zum Bus geschafft. Gepäck verstaut, un billete zum Bahnhof gekauft und los ging die Fahrt.

09:45 Uhr, Irgendwo – Da in Spanien die Straßenbauarbeiten extremst vorangetrieben werden (Plan E, zum ankurbeln der Wirtschaft), war IRGENDWO in der Stadt Endstation. Dank anderer Erasmus-Studenten haben wir (Katinka, ein Schwede und ich) aber den Weg recht gut beschrieben bekommen. Somit konnten wir Santiago schon etwas zu Fuß erkunden. Immer wieder sehr auffällig ist die Vermischung alter und neuer Architektur/Technik.

10:05 Uhr, Bahnhof Santiago – Kleiner, mugeliger Bahnhof. Von „Santiago de Compostela“ nach „Vigo“ für knapp 7,51€ ist okay. Fahrtdauer: ca. 1 Stunde 50 Minuten.

10:29 Uhr, renfe MD – Abfahrt zwar mit Verspätung aber tolle Züge! Innere Türen die mit einem Handwisch auf gleiten (oder auch mal nicht ;-)) und sonst auch elegante Ausstattung.

12:11 Uhr, Bahnhof Vigo – Abholservice durch Markus und Jürgen; sozusagen zwei Emder Kommilitonen. Ohne ihre Hilfe wäre ich dort schon sehr aufgeschmissen gewesen. Der erste Eindruck von Vigo als wir mit dem Auto losgefahren sind: unübersichtlich und laut aber schönes Wetter (knapp 26°C).

13:00 Uhr, Universidade de Vigo – Die Universität liegt knapp 30 Minuten außerhalb von Vigo auf einem Berg. Der erste Eindruck dort: beeindruckend. Ein riesiges Campusgelände mit krasser Aussicht. Das genaue Gegenteil von Emden… Ich meine, da sind irgendwie frei laufende Wildpferde als Rasenmäher „angestellt“.
Danach gings ins ORI (kurz: Oficina de Relacións Internacionais). Anmeldung ausgefüllt und weiter ins Büro für Erasmus-Wohnungen. Dort wurden dann gleich drei Termine mit den Besitzern/Vermietern ausgemacht. Als die unter Dach und Fach waren, gings zum Essen in eine Art „private Mensa“. Ein größeres Gebäude in der Banken und verschiedene Läden ansässig sind. Darunter auch diverse Imbisse und Kantinen. Dort gab es erstmal ein großes, belegtes Baguette mit Pommes zu verspeisen. *mjam*

16:00 Uhr, Vigo – In irgendeinem Stadtteil gab es dann die erste Wohnung zu sehen, welche aber nicht der Rede wert ist. Nach diesem kleinen Aussetzer haben wir beschlossen etwas die Stadt zu erkunden. Dank Markus habe ich noch den Hafen und eine kleine Café-Meile kennen gelernt. Bevor es jedoch zur nächsten Wohnung ging, konnte ich noch eine Vodafone-Karte ergattern. Somit bin ich jetzt auch in Spanien mobil erreichbar. Zumindest ohne Roaming-Gebühren.

19:00 Uhr, Vigo – Die zweite Wohnung ist echt toll! Zwar gibt es auch hier wieder Straßenbauarbeiten, dafür sieht alles sehr gepflegt aus. Entschieden – bäm – rein inne Wohnung. Zumindest nachdem Markus uns bei den offenen Fragen hilfreich übersetzt hat. Somit wurde die dritte Wohnungsbesichtigung sausen gelassen und es musste „nur“ noch das Gepäck geholt werden. Leider ist es in Vigo so eine Sache mit den Parkplätzen. Denn die Infrastruktur ist wohl nicht mit der Stadt gewachsen. Ich schätze wir haben 15-20 Minuten für den Rückweg gebraucht. Dabei sind wir am „Celta“-Stadion vorbeigekommen, dem Fussballclub von Vigo. Leider ist der Club wieder in die zweite Lige abgestiegen, sonst hätte ich Real Madrid oder Barca etc. hier mal spielen sehen können…

20:45 Uhr, Vigo – Bevor es endgültig „nach Hause“ ging, wurde ein kleiner Stopp bei einem Supermarkt eingelegt um die nötigsten Lebensmittel zu besorgen. Danach nur noch schnell zurück, essen, duschen, schlafen.

Das war der erste Tag – in kurzen Worten. Natürlich war alles ein bisschen ausschweifender aber ich denke, diese Beschreibung kann schon ein erstes Bild des erlebten wiedergeben.

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Veröffentlicht am 3. September 2009, in Spain, Travelling. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Hey,

    na das hört sich ja an, als ob alles ganz gut geklappt hat :o)

    weiter so!

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