L4D User-Campaigns

Heute habe ich mir mal zwei usergenerierte L4D-Kampagnen angeschaut, da ich auf den offiziellen DLC „Crash Course“ nicht mehr warten möchte/konnte.

„Zwei“ hört sich zuerst einmal recht wenig an, aber dafür haben sie ihren Beta-Status hinter sich und die letztere hat es echt in sich…


Zuerst wäre da „Death Aboard“ von Diputs. Diese dürfte den meisten schon bekannt sein, da sie eine der ersten Kampagnen für L4D war. Nun gibt es sie in der Version 6.1 und ich muss sagen, dass ich sie „nur“ okay finde.
Sie hat ein paar nette Einfälle, ist mir persönlich aber nicht atmosphärisch genug. Als Level gibt es folgende Sets: Prison, Prison Yard, Docks, Ship und Lighthouse. Ich weiß zwar nicht genau was mich stört oder wie man es hätte besser machen können, aber mir fehlt das gewisse Etwas.
Zum Vergleich hat das erstmalige Durchspielen auf „Normal“ etwas mehr als eine Stunde gedauert und benötigte keinen Neustart eines Levels.


Und hier kommt die zweite Kampagne „Heaven Can Wait“ (nagelneue Version 8.0) von Romka und Aggressor aus Russland. Diese Kampagne hat mich im wahrsten Sinne umgehauen, dazu aber gleich mehr.
Als Level kommen folgende Sets vor: Air Crash, River Motel, Outskirts, City Hall, Bomb Shelter. Im Gegensatz zu „Death Aboard“ finde ich die Maps sehr gut in Szene gesetzt und machen wirklich Spass entdeckt zu werden. Sie lassen sich flüssig spielen und wirken durch automatische Crescendos sehr dynamisch.
Ich muss aber gestehen dass ich die letzten zwei Karten noch nicht gesehen habe; damit kommen wir zum „umhauen“.
Wie bei „Death Aboard“ habe ich auf „Normal“ angefangen und recht schnell bemerkt dass es hier um einiges knackiger zugeht. Ich bin noch nie so lange nur mit einer Pistole bewaffnet durch die Level gehastet. Dazu kommt der Umstand dass das Wort „Horde“ neu definiert wird: zwischendurch stürzen wirklich Zombiemassen auf einen ein.
Schließlich war für mich in Level drei Schluß. Zum einen sind die Karten für Menschen ausgelegt, da die Bots in den brennzligen Situationen einfach zu langsam reagieren. Zum anderen ist das dritte Level einfach der Hammer! Ein Parkhaus, viele Autos, jedes mit ner Alarmanlage bestückt – na herzlichen Glückwunsch! 😀
Nach ca. anderthalb Stunden Spielzeit und zwei Neustarts des dritten Levels, brauchte ich eine Pause. Evtl. setze ich mich später nochmal dran und probiere es mit menschlichen Mitspielern… Wer jetzt noch kein Interesse hat, sollte sich dieses Video des besagten Levels anschauen (leichter Spoiler):

Fazit: „Death Abroad“ ist für den Anfang gut aber „Heaven Can Wait“ zeigt was möglich ist wenn talentierte Level-Designer am frickeln sind.

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Veröffentlicht am 13. August 2009, in Games, Horror, Maps & Mods, Zombies. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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